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Apr
22

Zufall oder Berechnung – Big Data anders betrachtet

publiziert von Holm Landrock, Fachjournalist und Senior Advisor bei der Experton Group

Der österreichische Publizist Rudi Klausnitzer ist bekannt für seine ebenso professionelle wie unterhaltsame Art, gelegentlich auch komplexe und anspruchsvolle Themen zu behandeln. Das kommt vielleicht auch daher, dass Klausnitzer eigentlich eher im Bereich der leichten Unterhaltung zuhause ist – als langjähriger Leiter des Rundfunksenders Ö3 und Chef des Pay-TV-Senders Premiere etwa.

Jetzt hat er ein populärwissenschaftliches, aber keineswegs seichtes Buch zum Thema „Big Data“ veröffentlicht: „Das Ende des Zufalls – Wie Big Data uns und unser Leben vorhersagbar macht“. Er liefert dort einen Überblick über die Technologien und Lebensumstände, die für die viel diskutierte Datenflut sorgen. Kein Wunder, dass er dabei ein sehr breites Spektrum an Themen aufgreift.

Aufwändig recherchiert, gespickt mit vielen Detailinformationen und – nicht zu vergessen – ausgesprochen unterhaltsam macht der Autor tranpsarent, wie die heute erfassten Daten und logischerweise auch die Algorithmen, die zu deren Verarbeitung herangezogen werden, unser Leben beeinflussen.

Big Data – Wissen contra Zufall

Bei seinen Ausführungen geht er von der These aus, dass die Menschen umso mehr an Zufall glauben, je weniger sie über eine Sache oder ein Ereignis wissen. Umgekehrt gerate der Zufall als „steuernder“ Faktor umso mehr in den Hintergrund, je mehr etwa Wissenschaftler über unsere Welt, ihre Flora und Fauna, die täglichen Ereignisse und deren Zusammenhänge erforschen und erklären.

Ohne Zweifel liegt es in der Natur des Menschen, Situationen ausrechnen und Ereignisse vorhersagen zu wollen. Dieses Grundbedürfnis bedient das digitale Zeitalter. Die Antriebskraft für Big Data ist das Zusammentreffen der digitalen Möglichkeiten mit den archaischen Bedürfnissen, zu sammeln, zu ordnen, zu systematisieren und – das Schicksal durch Ausrechnen im Griff zu haben.

Für Big Data heißt das: Immer größere Mengen an Informationen, immer raffiniertere Algorithmen und neue Rollen machen Vorhersagen immer präziser. Nicht ohne Grund setzt Klausnitzer den Begriff Big Data sehr umfassend an und verknüpft ihn mit anderen Begriffen der digitalen Welt, in der wir heute leben: Wohnungen, deren Heizungen oder Kühlschränke Status-Informationen liefern; unser persönliches Verhalten, das via Smartphoneim wahrsten Wortsinn berechenbar wird; automatische Algorithmen, die Berge von Aktien in Millisekunden verschieben – all dies bezieht Klausnitzer in seine Big-Data-Betrachtungen ein.

Big Data betrifft uns alle

Die logische Folge: Big Data ist kein Inselthema. Big Data betrifft uns alle – und zwar sehr direkt. Weder darf es losgelöst von Themen wie Daten- oder Persönlichkeitsschutz gesehen werden, noch hört die Leistungsfähigkeit von Big Data bei Location-Based-Services auf, die ohnehin nur bedingt zu Big Data gehören. Rudi Klausnitzer zeigt beispielsweise auf, wie sich im Gesundheitswesen durch eine Analyse weltweiter Falldaten in elektronischen Gesundheitsakten neuen Wege auftun. Das Wissen der Welt wird immer dort fokussiert verfügbar, wo es benötigt wird – eine durchaus faszinierende Vorstellung.

Wie schnell sich die Welt dreht, zeigt sich unter anderem daran, dass die neue EU-Grundverordnung zum Datenschutz noch nicht Eingang in Klausnitzers, obgleich aktuelles Buch gefunden hat. Sie nämlich zieht viele der von Klausnitzer angemahnten Konsequenzen, gerade im Zusammenhang mit Big Data.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass Big Data nicht zwingend zum viel zitierten gläsernen Bürger führen muss. So wird beispielsweise der Abverkauf von Lebensmitteln oder anderen Produkten zwar von jedem einzelnen Verbraucher über seinen Konsum beeinflusst – für Big-Data-Szenarien im Handel ist jedoch völlig irrelevant, welche Person ein Produkt erworben hat. Relevant sind vielmehr das Wo und das Wann, um beispielsweise Warenströme für das Auffüllen der Regale besser zu steuern.

Große Datenmengen, wie sie heute noch nicht erhoben werden, können hier beispielsweise helfen, Wege und Energie zu sparen. Auch dieses Thema reißt Klausnitzer in seinem Buch an. Und er vergisst nicht darauf hinzuweisen, dass Unternehmen, die neue Erkenntnisse gewinnen und neue Wege einschlagen wollen, dafür auch neue Leute benötigen.

Schärfere Trennung der Begriffe

Zu wünschen wäre, dass eine künftige Auflage des Werks schärfer zwischen den Begriffen rings um Big Data wie Cloud, Social Media oder Crowdsourcing und dem eigentlichen Begriff Big Data trennt. Denn sonst ist früher oder später alles Irdische, zumindest das digitale, Big Data. Das ist eine nette Idee, um die Rolle von Big Data für die kommenden Jahrzehnte zu beschreiben, trägt aber anfangs eher zur Verwirrung bei.

Das Ende des Zufalls, zumindest das von Rudi Klausnitzer beschriebene, will kein Fachbuch für Informatiker, Statistiker oder Mathematiker sein. Es soll Lesern aus allen Lebensbereichen diesen ominösen, neuen Begriff „Big Data“ näherbringen. Es ist aber auch ein Buch für Menschen aus der ICT-Branche, die an einer etwas weiter gefassten Perspektive auf ihre Arbeit interessiert sind oder lebensnahe Erklärungsmuster für Außenstehende suchen.

Die anschauliche Darstellung, wie Big Data nahezu alle unsere Lebensbereiche durchdringt, wird mit mehr als 200 Quellenangaben und weiterführenden Links abgerundet. Das Datenvolumen des Buchtexts an sich erreicht mit rund 425.000 Bytes (ohne Grafiken) jedoch genauso wenig die Big-Data-Sphäre wie diese gerade einmal reichlich 5.000 Bytes lange Rezension des Titels.

„Rudi Klausnitzer: Das Ende des Zufalls – Wie Big Data uns und unser Leben vorhersagbar macht“; 1. Auflage 2013, Ecowin Verlag, Salzburg; 230 Seiten mit Abbildungen; ISBN 978-3-7110-0040-8. Im Buchhandel für 21,90 Euro als gebundene Ausgabe, als elektronisches Buch für 17,99 Euro. www.ecowin.at

Über den Autor:
Holm Landrock ist Fachjournalist und Senior Advisor bei der Experton Group. Er beschäftigt sich vorrangig mit den IT-Anwendungsgebieten Big Data und Supercomputing sowie mit der technisch-wissenschaftlichen Informationsverarbeitung, ergänzt das Team der Experton Group für die Aufgaben rund um den Bereich Big Data und arbeitet maßgeblich an der Erstellung der ersten Multi-Client-Studie „Big Data“ mit.

Holm Landrock, Fachjournalist und Senior Advisor bei der Experton Group.Kontaktdaten:
Holm Landrock
Experton Group AG
Carl-Zeiss-Ring 4
85737 Ismaning

Telefon: 089 / 923331-0
Telefax: 089 / 923331-11
E-Mail:info@experton-group.com
Internet: www.experton-group.de

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Mrz
21

Mobile Enterprise – ohne SAP geht fast nichts

publiziert von Wolfgang Schwab, als Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group

Planung und Umsetzung des Einsatzes von Smartphones und Tablets erfahren inzwischen beim Thema Mobile Enterprise eine deutlich strategischere Ausrichtung als noch vor einem Jahr. Dies zeigen Marktforschungs- und Beratungsprojekte der Experton Group deutlich.

Image, Mitarbeiterzufriedenheit oder Mitarbeitermotivation stehen heute beim Thema Mobile Enterprise weniger im Vordergrund als die Optimierung der Geschäftsabläufe. Allerdings müssen, um diese Verbesserung zu erzielen, in vielen Fällen Geschäftsprozesse angepasst werden. Zum einen müssen sie für den Zugriff über mobile Endgeräte optimiert werden, zum anderen gilt es, die Infrastruktur im Unternehmen diesen veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Häufig geht es dabei auch um den Datenzugriff auf SAP. Daher ist es von erheblicher Bedeutung, dass ein Beratungsunternehmen oder ein Freiberufler, der in ein Mobile Enterprise Projekt eingebunden ist, Erfahrung nicht nur im Bereich der Mobilisierung von Geschäftsprozessen besitzt, sondern auch im SAP-Umfeld. Denn nur so lassen sich in diesem Umfeld optimale Ergebnisse erzielen.

Die Reihen lichten sich

Unter diesen Voraussetzungen lichten sich die Reihen der möglichen Dienstleister deutlich. Klar ist: Viele Unternehmen können oder wollen in Zukunft mobile Lösungen nicht intern betreiben. Die Folge ist, dass sie Berater und Dienstleister einsetzen, die das Thema nicht nur im ersten Schritt umsetzen, sondern auch den laufenden Betrieb sicherstellen. Dazu bedarf es einer klaren IT-Strategie, die die mobile Umgebung ebenso berücksichtigt wie die gesamte IT-Infrastruktur des Unternehmens bis hin zu Managed Services. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die implementierten Prozesse und veränderten Infrastrukturen die Arbeit effektiv unterstützen und relativ reibungslos laufen – kurz: dass Mobile Enterprise die Erwartungen erfüllt und die Investitionen rechtfertigt.

Zu den Dienstleistern, die in diesem Zusammenhang positiv auffallen, gehört Realtech, gut bekannt als langjähriger SAP-Partner. Das Unternehmen pflegt als erster Run-SAP-zertifizierter Dienstleister in Europa – und das seit nunmehr 19 Jahren – eine gute und enge Kooperation mit SAP. Die Realtech Consultants arbeiten in den SAP Labs wie bei Anwenderkunden. Damit bringen die Berater ihr Wissen über die neuesten Technologien und Entwicklungen direkt beim Kunden ein. Zugleich besetzt das Unternehmen die wichtigsten Zukunftsthemen wie Cloud Computing und SAP HANA.

Mobile ist strategisches Element

In den letzten Jahren hat Realtech seinen Bereich Mobile Enterprise strategisch aufgebaut, um den Marktanforderungen gerecht zu werden. Auf dieser Basis bietet das Unternehmen dem gehobenen Mittelstand und Großunternehmen Beratungsleistungen und umfassende Managed Services in diesem Bereich an. Eine geradezu ideale Kombination aus Sicht der Experton Group, denn SAP, eine der wichtigsten betrieblichen Anwendungen wird hier in voller Breite verstanden. Und Thema Mobility Consulting ist ebenfalls sehr gut abgedeckt.

Zusätzlich interessant ist diese Kombination, weil die Mobile Enterprise Strategie von SAP mit dem Angebot von Realtech deckungsgleich ist. Die Kombination aus Beratung im Geschäftsprozessumfeld, sehr guten Produkten von SAP mit Afaria und der SAP Mobile Plattform und dem Managed Service für den anschließenden Betrieb stellt eine sehr gute Grundlage dar.

Nicht zuletzt daraus resultiert die positive Bewertung von Realtech Consulting im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2013: Im Bereich Mobility Consulting konnte sich Realtech sowohl in der Bewertung für den gehobenen Mittelstand als auch bei Large Accounts gut positionieren.

Interessant ist dabei, dass sich die Portfolio-Attraktivität von Realtech Consulting in beiden Größenklassen auf Augenhöhe mit den bekannteren Wettbewerbern befindet. Der Grund hierfür ist vor allem der Consulting-Ansatz im Verbund mit qualifizierten Betriebsdienstleistungen. Lediglich im Bereich Wettbewerbsstärke muss Realtech Consulting die größeren Wettbewerber ziehen lassen. Im Bereich Awareness fällt Realtech deshalb im Mobile-Segment etwas zurück.

Über den Autor:

Wolfgang Schwab ist als Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group tätig. Schwerpunktmäßig berät er IT-Anwender und IT-Anbieter in den Bereichen Client der Zukunft, Green IT, effiziente IT-Infrastruktur und Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Wolfgang Schwab, Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group AGKontaktdaten:

Wolfgang Schwab
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Tel.: +49 89 923331-0
Fax: +49 89 923331-11
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Mrz
13

Mobile übernimmt das Ruder

publiziert von Wolfgang Schwab, Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group

Computacenter und HP sind die Sieger im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2013 der Experton Group, dessen Ergebnisse seit kurzem vorliegen. Ziel der Marktuntersuchung ist es, CIOs und IT-Managern konkrete Anhaltspunkte zu geben, wenn es darum geht, die für ihr Unternehmen geeigneten Mobile-Enterprise-Lösungsanbieter und -Dienstleister zu evaluieren und auszuwählen. Vor diesem Hintergrund sind die von der Experton Group zusammengetragenen Erkenntnisse auch für IT-Freiberufler von erheblichem Nutzen. Nicht nur, dass sie über die wichtigsten Marktteilnehmer informiert sein sollten – immer wieder kommen Freiberufler in die Lage, selbst Empfehlungen aussprechen oder den Markt für ihre Auftraggeber sondieren zu müssen.

Mobile als Einstieg in weitere Managed Services

Insbesondere im gehobenen Mittelstand haben Mobile Device Management Services für IT-Dienstleister eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Denn sie gelten zusammen mit dem Mobile Enterprise Consulting als guter Einstieg in weitergehende Managed Services im Client-Umfeld und darüber hinaus. Unter den Dienstleistern für Mobile Device Management Services hebt der Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2013 den Anbieter Computacenter besonders hervor. Das Unternehmen könne sich hinsichtlich der Wettbewerbsstärke von den Mitbewerbern absetzen. Dies vor allem wegen der konkreten Ausgestaltung der Services für den gehobenen Mittelstand und der sehr guten Service-Erbringung. Auch der Umstand, dass Computacenter im Bereich der Endgeräte seit Jahren erfolgreich Managed Services anbietet, zahlt sich hier aus. Was die Portfolio-Attraktivität angeht, wird HP in diesem Umfeld quasi auf Augenhöhe mit Computacenter bewertet. Im Vergleich zu Computacenter ist die Wettbewerbsstärke etwas geringer ausgeprägt, da hier sehr stark über Partner gearbeitet wird, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg.

Die Bewertungskriterien

Neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio sind insbesondere Strategie und Vision des Anbieters für Anwender von besonderer Bedeutung, wenn es um die Portfolio-Attraktivität von Mobile Device Management Services und die Wahl des richtigen Partners geht. Dies vor allem, weil der Markt relativ dynamisch ist. Falsche Strategieentscheidungen können dazu führen, dass ein Anbieter sehr schnell den Anschluss verlieren kann. Die Anforderungen der Anwender im gehobenen Mittelstand unterscheiden sich nur graduell von denen der Large Accounts. Allerdings sind dort die Nutzerzahlen nicht nur absolut, sondern auch relativ gesehen niedriger als bei Large Accounts. Dies liegt einerseits an einer deutlich höheren Kostensensitivität, andererseits an der Unternehmensstruktur. Aus diesem Grund gibt es nur wenige Anbieter, die sowohl im gehobenen Mittelstand als auch bei Large Accounts aktiv sind. Bei der Bewertung der auf dem deutschen Markt aktiven Anbieter von Mobile Device Management Services wurden folgende 10 Anbieter berücksichtigt:

  • Atos
  • Bechtle
  • Computacenter
  • Deutsche Telekom
  • Fujitsu
  • HP
  • IBM
  • Info AG
  • Materna
  • Unisys

Neben den klassischen IT-Dienstleistern spielen hier vor allem IT-Unternehmen mit einer starken Dienstleistungsorganisation eine Rolle. Bemerkenswerte Entwicklung: Im Bereich Mobile Device Management bekommen die Dienstleister zunehmend Konkurrenz aus den Reihen der Telekommunikationsanbieter. Letztere können hinsichtlich der Plattformen (IT und Netze), der unterstützten Endgeräte, des Applikationssupports und der Helpdesks punkten. Nicht bewertet wurden Anbieter, deren Dienstleistung auf die reine Bereitstellung der gehosteten Mobile Device Management Software beschränkt ist. SaaS-Angebote und ähnliche Hosting-Angebote wurden also explizit nicht bewertet, auch wenn einige wenige Anbieter dies für einen Managed Service halten.

Gute Karten für Anwender

Fest steht: Auftraggeber und Anwender im Bereich Mobile Device Management Services haben derzeit gute Karten. Denn da Mobile Device Management Services oft als Türöffner für weitergehende Managed Services fungieren, sind die angebotenen Services in der Regel mit qualifizierten Ressourcen und Services auf allen Ebenen gut ausgestattet. Allerdings muss im Einzelfall genauer bewertet werden, inwiefern der jeweilige Dienstleister zum Unternehmen und den konkreten Anforderungen passt. Weitere Benchmark-Ergebnisse: Atos und die Deutsche Telekom wurden nur unwesentlich hinter Computacenter und HP bewertet. Beide Unternehmen positionieren sich derzeit stark in diesem Umfeld. Daher ist in absehbarer Zeit hier noch mit Verbesserungen zu rechnen. Für beide Unternehmen ist der gehobene Mittelstand auch im Bereich der Mobile Device Management Services strategisch wichtig.

Die Trends 2013

Der Zugriff auf Unternehmensdaten via Smartphones und Tablets gewinnt in Unternehmen aller Größenordnungen an Bedeutung. Verstärkt wird dieser Trend durch die zunehmende Akzeptanz des ByoD-Konzepts (Bring your own Device) in Richtung Smartphones und Tablets. Das hat bekanntlich Vor- und Nachteile: Einerseits fördert der mobile Zugriff auf die Unternehmensdaten die Flexibilität, Mobilität und Unabhängigkeit von Mitarbeitern und Prozessen – und damit auch des gesamten Unternehmens. Andererseits wachsen damit die Anforderungen an Bereitstellung, Management und Sicherheit der Unternehmens-IT. Verstärkt wird dies dadurch, dass neue mobile Endgeräte in den wenigsten Fällen kontrolliert und von der IT-Abteilung zentral gesteuert Einzug im Unternehmen halten. Die Herausforderung besteht hier vor allem in der Vielfalt der Endgeräte. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen fehlen für den internen Einsatz entsprechender Mobile Device Management-Softwarelösungen häufig die personellen und finanziellen Ressourcen.

Mittelständler stoßen an ihre Grenzen

Die immer breiter werdende Palette von Geräten, Betriebssystemversionen und Standards sowie die Komplexität bei der Implementierung mobiler Services lassen mittelständische Unternehmen leicht an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig steigt der Druck durch die Nutzer, die auf eine Konvergenz in der Funktionalität ihrer Endgeräte drängen. Um dennoch die Vorteile einer „mobilen Unternehmenskultur“ zu genießen, ziehen Anwenderunternehmen gern externe Dienstleister als Alternative zum Aufbau eigener Ressourcen in Erwägung.

Hinzu kommt, dass der Wettbewerbs- oder Kostenvorteil, diese Management-Aufgabe intern zu erbringen, eher gering ist und es schon deshalb naheliegt, an einen Dienstleister auszulagern.

Auch Unternehmen, die bislang den administrativen Support und das Gerätemanagement für „Standardgeräte“ wie PCs oder Laptops eigenständig bestreiten konnten, können bei Mobile Device Management vom Support durch Dienstleister profitieren. Das Jahr 2013 wird dadurch gekennzeichnet sein, dass stationäre PC-Arbeitsplätze vielerorts von mobilen Endgeräten abgelöst werden. Dazu gehört auch die Einführung von flexiblen Büroaufteilungen (Shared Space), wie sie bei einigen innovativen Unternehmen schon seit vielen Jahren typisch sind. Dort können Mitarbeiter frei aus einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstationen wählen und platzieren sich und ihre Unterlagen immer wieder neu – entsprechend der Tasks, Projekte und Teamkonstellationen.

Auch wenn mittelständische Unternehmen und Large Accounts typischerweise über geeignete IT-Maßnahmen verfügen – von internen personellen Ressourcen bis hin zum Outsourcing bestimmter Aufgaben –, geraten sie angesichts dieser Entwicklung an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

Über den Autor:

Wolfgang Schwab ist als Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group tätig. Schwerpunktmäßig berät er IT-Anwender und IT-Anbieter in den Bereichen Client der Zukunft, Green IT, effiziente IT-Infrastruktur und Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Wolfgang Schwab, Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group AGKontaktdaten:

Wolfgang Schwab
Experton Group AG
Carl-Zeiss-Ring 4
85737 Ismaning
Tel.: +49 89 923331-0
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Mrz
8

Für Freiberufler: Einstiegs-Coachings fördern

publiziert von Dr. Dirk Bisping, Vorsitzender des Berufsverbandes Selbstständige in der Informatik (BVSI)

Coachings vor einer Existenzgründung verbessern die Startchancen für Freiberufler. Und sie erhöhen die Chancen auf nachhaltigen Erfolg in der Selbstständigkeit. Deshalb sind solche Coachings volkwirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen. Dies ist die Einschätzung des Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI). Der Verband setzt sich deshalb für bundesweit einheitliche Fördermöglichkeiten von Coachings vor einer Existenzgründung ein.

Freiberufler in der IT sind gefragt – nicht von ungefähr steigt die Zahl der Neugründungen stetig. Allerdings sollte sich jeder Interessierte vor seinem Start in die Selbständigkeit fragen, ob er sich dafür eignet und ob die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start gegeben sind. Für eine diesbezüglich klare, realistische Sicht der Dinge sorgen Gründercoachings und –seminare, die – natürlich – vor der Gründung greifen sollten.

Kriterien nicht einheitlich

Doch gerade solche vorgelagerten Coachings kann sich ein angehender Freiberufler meist nicht leisten. Zwar werden auf Länderebene auch sogenannte Bildungsgutscheine angeboten, doch sind diese meist an ein bestimmtes Institut oder eine zeitlich begrenzte Länderinitiative gebunden und zudem für alle Gründungswilligen offen. Auch sind die Kriterien für eine finanzielle Förderung nicht einheitlich sondern variieren von Bundesland zu Bundesland. Damit sind die Rahmenbedingungen für IT-Freelancer nur sehr schwer oder überhaupt nicht kalkulierbar.

Eine staatlich geförderte Möglichkeit stellen Coachings im Rahmen des Gründercoachings Deutschland der KfW dar – allerdings erst nach der Gründung. Freiberufler erhalten dabei bis zu fünf Jahre nach der Gründung Zuschüsse für qualifizierte Beratung. Findet die Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus statt, werden sogar bis zu 90 Prozent der Coaching-Kosten bezuschusst. Allerdings: Beratungen zu Rechts-, Versicherungs- und Steuerfragen beispielsweise sind von dieser Fördermöglichkeit im Gründercoaching Deutschland ausgeschlossen.

Das Kind im Brunnen

BVSI-Vorstand Peter Brenner: „Die Frage ist auch, ob das Kind nicht schon längst in den Brunnen gefallen ist, wenn ein Coaching erst nach der Gründung erfolgt. Nach einer Existenzgründung erst festzustellen, dass dieser Weg doch nicht der richtige ist, führt zu herben Enttäuschungen“. Er plädiert deshalb für die Rückkehr zu einheitlichen Fördermöglichkeiten der Existenzgründerberatung für Freiberufler – und zwar vor der Selbständigkeit. „Damit kann der Gründer wichtige Parameter vorab schon klären, wie die Anmeldung beim Finanzamt als Freiberufler oder Gewerbetreibender, die Wirtschaftlichkeit und Tragfähigkeit der Gründungsabsicht oder auch die Festlegung des Businessplanes und eines Marketingkonzeptes. Auch kann Scheinselbständigkeit umgangen und die Rentenversicherungspflicht geklärt werden“.

Klar ist, dass so ein Coaching vor der eigentlichen Gründung jedoch auch dazu führen kann, dass sich der Interessierte eben nicht selbständig macht. „Dieses Risiko muss aber eingegangen werden, denn nur so erhält die deutsche Wirtschaft starke Freiberufler, die den Markt stützen“, meint Peter Brenner.

Über den BVSI:
Der Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) e.V. vertritt seit 1997 freiberufliche IT-Experten in beruflichen, fachlichen und wirtschaftlichen Belangen. Der BVSI bietet den Freiberuflern und Selbständigen nahen Austausch unter Gleichgesinnten virtuell über die eigene Internetseite und Social Media-Angebote wie Xing, aber auch über direkte Treffen. Weiterbildung der Freiberufler wird im BVSI groß geschrieben: Workshops zu Themen wie Projektmanagement oder Soft Skills und preiswert zeitlich-flexible Fortbildungsangebote durch externe Partner wie Kayenta oder Targetter machen dies möglich. Neueinsteiger unterstützt der BVSI mit einer Patenschaft. Diese enthält zum Beispiel Beratung zu den Themen Recht und Steuern, Existenzgründung und Marketing. Erfahrene BVSI-Mitglieder unterstützen als Paten eine Zeit lang die IT-Existenzgründer mit Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag.

Über den Autor:
Dr. Dirk Bisping ist Vorsitzender des Berufsverbandes Selbstständige in der Informatik (BVSI). Der Unternehmensberater ist verantwortlich für die operative Verbandsführung, Programmplanung und Lobbyarbeit. Unter www.bvsi.de bietet der Berufsverband auch selbst Schulungen und Weiterbildungen an.

Dr. Dirk Bisping, Vorsitzender des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e.VKontaktdaten:
Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V.
Dr. Dirk Bisping
Hallingstr. 10
25348 Glückstadt

Telefon: 04124 / 60 50 87
Telefax: 04124 / 60 50 75
E-Mail: office@bvsi.de
Internet: www.bvsi.de

 

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Feb
26

Social Media für Gewinner – Teil 2

publiziert von Benjamin Knecht, Geschäftsführer der MXP GmbH

Im ersten Teil unseres Beitrags „Social Media für Gewinner“ haben wir vier Tipps zur richtigen Kreation von Gewinnspielen in Social Media Portalen wie Facebook veröffentlicht. Nachfolgend drei weitere Hinweise, worauf zu achten ist und wie man den Erfolg eines Gewinnspiels maximieren kann.

5. Laden Sie zum Mitmachen ein

Um eine Social Media Gewinnspielkampagne erfolgreich zu machen, brauche ich die Unterstützung der Fans und User. Durch die Interaktion mit der Fangemeinde werden weitere Facebook-Nutzer auf die Kampagne aufmerksam. Gewinnspielteilnehmer können die Aktion kommentieren oder auf ihrer Pinnwand teilen, wodurch deren Freunde in der Timeline über die Aktion informiert werden.

Um diesen viralen Effekt zu erzielen, muss bereits im Gewinnspiel darauf hingewiesen werden, nach der Teilnahme einen Kommentar zu schreiben oder den Beitrag zu teilen. Gewinnspiel-Apps liefern die Funktionen zum Kommentieren und Teilen in der Regel mit. Bei Postings auf der Chronik können Fans ebenfalls um Unterstützung gebeten werden. Die Erfahrung zeigt, dass dies unter Social Media Usern auf positive Resonanz stöst.

6. Erfolgreiches Pinnwand Posting

Um die Interaktionsrate zu steigern, gibt es einige Tricks, die beim Posting beachtet werden sollten. Das bedarf einiger Übung und sollte regelmäßig verbessert werden.

  • Laden Sie für das Posting ein separates Bild hoch und teilen Sie dieses auf Ihrer Pinnwand
  • Erhöhen Sie die Sichtbarkeit ihres Postings durch die Funktion „Beitrag hervorheben“
  • Weisen Sie darauf hin, was es zu gewinnen gibt und wie die Teilnahme erfolgt
  • Verlinken Sie in diesem Post direkt den Gewinnspielreiter
  • Fordern Sie zusätzlich die Fans auf, einen Kommentar zu schreiben oder den Beitrag auf ihrer Pinnwand zu teilen
  • Und ein ganz besonderer Tipp: Verwenden Sie Emoticons im Beitrag. Das erregt die Aufmerksamkeit der User besonders
  • Verweisen Sie auf die Restlaufzeit des Gewinnspiels, um eine zeitliche Limitierung zu erzeugen

7. Marketing fürs Social Media Gewinnspiel

Unternehmen können sich bei der Durchführung eines Gewinnspiels nicht allein auf den viralen Effekt verlassen. Social Media Marketer wissen, wie schwer es oft ist, durch Pinnwandbeiträge die Fan-Basis zu erreichen. Das liegt zum einen daran, dass zum Zeitpunkt der Mitteilung nur ein Teil der Fans online ist und zum anderen am facebook-eigenen Filter. Dieser filtert die enorme Menge an Neuigkeiten auf der Timeline, um nur relevante Meldungen bei den Nutzern ankommen zu lassen. Folgende Werbeformate eignen sich für die Bewerbung der Kampagne:

  • Facebook Anzeigen (Ads) mit Bild und Text
  • Sponsored Posts – diese werden aktiv bei relevanten Personen eingeblendet
  • Banner auf Gewinnspielseiten
  • Beiträge auf Facebook Communities zum Thema Gewinnspiel
  • Störer auf der Hompages des Unternehmens
  • Newsletter an den vorhandenen Verteiler und fremde Verteiler
  • Soziale Netzwerke nutzen: Google+, Twitter, XING uvm.
  • Flyer im Ladengeschäft oder als Beilage in Mailings
  • Störer in automatisierten Mails, beispielsweise bei Onlineshops

Der große Vorteil des Gewinnspielmarketings ist, dass neben dem Fanaufbau insbesondere die Marke kommuniziert wird. Die Preise der Verlosung erhöhen dabei die Aufmerksamkeit bei der Werbekampagne, wodurch höhere Klickraten zu erwarten sind als bei reinen Image-Werbeanzeigen.

Über den Autor:
Benjamin Knecht ist Geschäftsführer der MXP GmbH. 2011 hat er mit Sweepstake eine Facebook-App ins Leben gerufen. Unternehmen und Agenturen erstellen in wenigen Schritten über das Tool Gewinnspielkampagnen und Wettbewerbe. Infos auf www.sweepstake-app.com

Benjamin Knecht, Geschäftsführer der MXP GmbHKontaktdaten:
Benjamin Knecht
Landsberger Str. 59a
86179 Augsburg

Telefon: 0821 / 80 999 45
Telefax: 0821 / 80 999 49
E-Mail: b.knecht@mxp.de
Internet: www.mxp.de
XING: www.xing.com/profile/Benjamin_Knecht

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Feb
21

Social Media für Gewinner

publiziert von Benjamin Knecht, Geschäftsführer der MXP GmbH

Kaum ein Unternehmen, kaum eine Werbekampagne, die ohne Facebook Fanpage auskommt. Doch wie schaffe ich es, mein Fanpage ständig mit neuen Impulsen zu füttern und die Zahl der Fans kontinuierlich zu steigern?

Da liegt die Idee nahe, ein Gewinnspiel anzubieten. Denn wo gewonnen wird, da sind die Menschen gern dabei. Das Problem: Die meisten Ideen, aus denen Social Media Gewinnspiele entstehen, sind seit Jahren verbraucht und entsprechend uninteressant. Und die Preise? Sie variieren: zwischen iPad 16GB und iPad 32GB.

Sie wollen möglichst viele Fans in möglichst kurzer Zeit generieren. Dazu muss die Qualität Ihrer Fanpage und in diesem Fall Ihres Gewinnspiels hohen Ansprüchen genügen. Nachfolgend einige Tipps dazu:

1. Erste Regel: Keep it simple

Je länger es Gewinnspiele in Social Media Plattformen gibt, desto komplexer werden viele davon. Man will etwas Originelles und Originäres schaffen und schießt dabei allzu oft übers Ziel hinaus. So wird aus einer relativ einfachen Angelegenheit schnell eine umständliche Kreation. Doch: Wer als User eine Anleitung für das ausgeschriebene Gewinnspiel braucht, den verlässt schnell die Lust am Mitspielen. Die Aufgabe heißt also: Finde einen Aufhänger, der sich in deinen Marketingmix einbindet – und einfach ist.

2. Welche Preise soll ich verlosen?

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Preise aus dem eigenen Produktportfolio oder beliebte Fremdprodukte verlost werden. Das iPad ist derzeit eines der meist ausgespielten Produkte. Hierbei sollte man sich über seine Ziele im Klaren sein, die man mit dem Gewinnspiel verfolgt. Ist das Primärziel, neue Fans und gegebenenfalls Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, bieten sich bekannte Produkte an, da die Aktion einfach zu vermarkten ist.

Auch Reisen sind beliebte Preise, da sie in der breiten Masse nachgefragt werden. Social Media Kampagnen zeichnen sich jedoch auch dadurch aus, dass sie die Marke stärken und die Community aufrecht und lebendig halten. Hier dürfen die Social Media Verantwortlichen kreativ sein und sich spannende Preise ausdenken: Brandprodukte aus der eigenen Produktion oder dem Handelsportfolio, limitierte Serien und Produkte, der Besuch eines Promis und viele weitere Ideen.

3. Die rechtliche Komponente: Facebook Richtlinien und Wettbewerbsrecht

Bevor es nun ans Planen des Gewinnspiels geht, sollte man sich mit den Facebook Promotion Guidlines vertraut machen. Diese regeln, was erlaubt und was verboten ist. Grundsätzlich müssen Gewinnspiele und Wettbewerbe über Apps gelöst werden, damit diese Richtlinien umgesetzt werden können. Die Promotion muss sich über einen Disclaimer klar von Facebook distanzieren. Daten der User dürfen nur verwendet werden, wenn diese über ein separates Formular vom User selbst eingetragen wurden. Insbesondere ist es untersagt, „Likes“ und „Shares“ als Teilnahmebedingung für eine Verlosung zu fordern.

Überraschend viele Unternehmen veranstalten dennoch sogenannte Pinnwand-Gewinnspiele. Häufigstes Argument: Solange Facebook dies nicht beanstandet, ist das eine kostengünstige Möglichkeit, Gewinnspiele zu veranstalten.

Zusätzlich verstößt diese Art von Gewinnspielen jedoch auch noch in ganzer Form dem deutschen Wettbewerbsrecht. Dieses schreibt vor, dass die Teilnahmebedingungen vom Teilnehmer akzeptiert werden müssen. Diese regeln, wer teilnehmen darf und wer nicht, wann die Gewinne verlost werden (Laufzeit), die Verwendung der Daten und vieles mehr. Die Konsequenz daraus: Diese Form des Gewinnspiels kann eine Abmahnung eines Wettbewerbers nach sich ziehen.

4. Hochwertige Designs & Wording

Gewinnspiele dienen dazu, die Marke bekannt zu machen und die Markenbindung zu stärken. Wie in allen Werbemedien ist auch hier eine hohe Qualität der Designs und die Einhaltung der Corporate Identity absolute Pflicht. Folgende Werbemittel sollten professionell erstellt werden:

  • Fangate-Bild: Das Fangate ist als Ansicht für Nicht-Fans vorgeschaltet und weißt darauf hin, die Seite zu liken
  • Gewinnspiel-Bild: Stellt die Preise und den Aufhänger der Aktion dar
  • Werbeanzeigen: Je nach Marketingplan werden verschiedene Werbeformate benötigt: Facebook Ads, Banner, Störer
  • Pinnwand-Bilder: Zur Promotion auf der Pinnwand können separate Bilder erstellt werden: Die Preise, Countdown, Meilensteine
  • Profilbild: Das Profilbild kann während der Kampagne an das Gewinnspieldesign angelehnt werden. Jedoch ist die direkte Bewerbung der Aktion seitens Facebook untersagt

Entsprechend werden für die Kampagne Werbetexte benötigt. Neben der Gewinnspielbeschreibung werden zum Beispiel noch Werbetexte für Newsletter oder Pressemitteilungen benötigt. Die Sprache muss klar definiert sein und die Marke positiv nach außen tragen. Gleichzeitig müssen die Leser Lust bekommen, an der Aktion teilzunehmen und zu interagieren. Denn letztlich dient die gesamte Kampagne auch dazu, die Interaktion mit den Interessenten und Kunden zu steigern.

Über den Autor:
Benjamin Knecht ist Geschäftsführer der MXP GmbH. 2011 hat er mit Sweepstake eine Facebook-App ins Leben gerufen. Unternehmen und Agenturen erstellen in wenigen Schritten über das Tool Gewinnspielkampagnen und Wettbewerbe. Infos auf www.sweepstake-app.com

Benjamin Knecht, Geschäftsführer der MXP GmbHKontaktdaten:
Benjamin Knecht
Landsberger Str. 59a
86179 Augsburg

Telefon: 0821 / 80 999 45
Telefax: 0821 / 80 999 49
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Feb
18

Projekte managen mit Office 365 (Teil 1)

publiziert von Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group

Das Interesse an Office 365 / Office 2013 steigt deutlich. Nachfolgend gehen wir auf die grundsätzliche Bedeutung von Office-Lösungen in Produktivitätsumgebungen ein, und wir werfen einen Blick auf einzelne interessante Funktionen und die daraus entstehenden Optionen für IT und Business. Heimlicher Gewinner der Neuausrichtung von Office „Project“, das Microsoft-Produkt für die Welt der Projekte.

Projekte sind maßgeblich von drei Zielgrößen bestimmt: Sach-, Kosten- und Terminziele. Alle genannten Zielgrößen beeinflussen sich gegenseitig und bilden sogenannte konkurrierende Beziehungen. Werden in einem Projekt beispielsweise kürzere Durchlaufzeiten (Terminziele) verlangt, ist in der Regel auch mit höheren Aufwendungen (Kostenziele) zu rechnen.

Damit stellt das Management von Projekten viele Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Im Kern geht es beim Projektmanagement darum, Führung und Steuerung, Organisation, Techniken und Ressourcen, die zur Abwicklung eines Projektes notwendig sind, ganzheitlich abzubilden und umzusetzen. Um den Anteil an erfolgreichen Projekten zu erhöhen, werden neben Management- und Führungskonzepten auch technische Hilfsmittel wie Projekt- und Portfolio-Management-Lösungen oder Enterprise-Projekt-Management-Systeme (PPM-/EPM-Systeme) eingesetzt.

In der Regel sind diese Systeme extrem komplex in Konzeption, Aufsetzung und Betrieb. Auch die Kombination von Projekt- und Kollaborationssoftware war in der Vergangenheit oft eine Herausforderung. Durch die clevere Kombination von Projekt- und Kollaborationssoftware lässt sich die Zusammenarbeit von Projektteams maßgeblich fördern.

Organisational Lernen in Projekten

Nicht von ungefähr hat sich dieses Vorgehen in vielen Unternehmen als Basis für eine effiziente Umsetzung der Projekte bewährt. Wird das Projektmanagement durch das Zusammenspiel von Projekt- und Kollaborationssoftware im Unternehmen gelebt, ermöglicht dies, aus der Gegenwart und der Vergangenheit zu lernen. Die Unternehmen profitieren von der Analyse abgeschlossener Projekte genauso wie von der permanenten Überprüfung der laufenden Projekte. Somit wird eine neue Form des „organisationalen Lernens“ ermöglicht. Dabei sind die Rollen klar verteilt: Die EPM-Systeme liefern das Wissen und die grundlegenden Funktionalitäten für die Projekte, die Kollaborationsplattformen stellen ein Tool bereit, das die Zusammenarbeit auf Basis der definierten Rahmenparameter umsetzt.

Seit der ersten Client-Version im Jahr 1986 und der ersten Server-Version in 2000 hat Microsoft das Produkt „Project“ technisch wie zweckgerecht systematisch und ständig weiterentwickelt. Dabei hat sich der Software-Riese in den letzten 15 Jahren bewusst und zielgerichtet dem Enterprise-Thema „Projektmanagement“ gewidmet. Die Folge ist, dass sich vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen in den Lösungen nicht wiederfinden. Außerdem klaffte seit der Einführung von Office 365 im Juni 2011, bzw. auch beim Vorgänger BPOS (Business Productivity Online Standard Suite) eine Lücke im Angebot von Microsofts Cloud Services. Mit der Einführung des neuen Office rundet Microsoft das Portfolio jetztab.

Microsoft Project – zwei Modelle

Die neue Produktgeneration von Project wird in zwei unterschiedlichen Lizenz- und Bereitstellungsmodellen angeboten: Als Dauerlizenz und als Cloud Service (Mietlizenz). Der Microsoft Project Server ist die standardisierte Lösung für unternehmensweites Multiprojektmanagement in Microsofts Enterprise Project Management (EPM) Umgebung. Der Server ist als klassische Dauerlizenz zu beziehen.

Das Pendant aus der Cloud ist Project Online. Hierbei handelt es sich um eine von Microsoft im Rahmen von Office 365 gehostete Project-Portfolio-Management- (PPM-) Lösung. Project Online ist grundsätzlich funktionsgleich dem Project Server. Der Service fußt technisch auf der Office 365-Plattform. Project Online kann komplett unabhängig von Office 365 beschafft werden oder in Kombination mit anderen Produktplänen aus der Office 365-Familie.

Auf der Client-Seite wird Project Professional 2013 respektive Project Standard 2013 als eine Einzelprojektmanagement-Lösung für den lokalen Arbeitsplatz angeboten. Die Software, die als Dauerlizenz angeboten wird, dient der Planung, Steuerung und Überwachung von Projekten. Auch hier gibt es ein Gegenstück als Cloud Service: Project Pro für Office 365.

Project Pro für Office 365 wird wie bei Office über die sogenannte Click-to-Run-Technologie (C2R) bereit gestellt. Die Installation erfolgt aus der Cloud; Updates und Neuerungen werden automatisch eingespielt. Anwender erhalten jeweils die neueste verfügbare Version. Die Client-Mietmodelle können komplett unabhängig und alleinstehend gemietet werden. Hierdurch können Anwender extrem individuell und zielgerichtet mit Software versorgt werden.

Im zweiten Teil unseres Beitrags skizzieren wir Project Online als Alternative zur selbst aufgesetzten Infrastruktur.

Über den Autor:
Axel Oppermann ist als Senior Advisor bei der Experton Group tätig. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der Analyse und Bewertung der strategischen Einführung ICT-basierter Produkte und Dienstleistungen. Er unterstützt Anwenderunternehmen im Bereich der strategischen Einsatzplanung, IT-Beschaffung, Allokation und Lizenzierung von Software mit dem Schwerpunkt auf Microsoft-Produkten.

Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton GroupKontaktdaten:
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