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Marktstudie: Zwischenbilanz Geschäftsjahr 2010

Marktstudie: Zwischenbilanz Geschäftsjahr 2010

Mitte Mai 2010 hatten wir rund 5.400 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins gebeten, uns mitzuteilen, wie sie das erste Halbjahr nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise empfunden haben und dabei ihre persönliche Projekt-Situation einschätzen. In dieser Studie stellen wir Ihnen die aufschlussreichen Ergebnisse aus der Auswertung von 272 Teilnehmern zur Verfügung.

Frage 1: Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2010?

Die Marktsituation scheint sich allgemein entspannt zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der Teilnehmer, die nicht einmal zur Hälfte ausgelastet waren, mit einem Gesamtwert von 14,3 % nahezu halbiert. Gleichzeitig sind die Werte der Teilnehmer, die über dem Durchschnitt liegen, signifikant gestiegen.

 

 

Marktstudie: Zwischenbilanz Geschäftsjahr 2010 - 1

Frage 2: Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?

Bei der Verlängerung von Projekten zeichnet sich ebenfalls ein optimistisches Bild ab. Während sich mehr als drei Viertel aller Befragten sicher sind, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird, ist der Personenkreis ohne aktuelles Projekt bzw. mit der Prognose, dass keine Verlängerung zustande kommt, drastisch gesunken.

 

Frage 3: Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?

Der Trend nach oben führt sich auch bei dieser Fragestellung fort. Der Anteil der Teilnehmer, die mit wenigen Vorstellungsterminen an neue Beauftragungen kommen ist im Vergleich zur Auswertung in 2009 deutlich gestiegen. Möglicher Grund hierfür ist sicherlich die gesteigerte Nachfrage aufgrund der Wiederaufnahme von temporär eingestellten Projekten seitens der Kundenunternehmen sowie der Mangel an geeigneten Fachkräften auf dem regulären Arbeitsmarkt.

 

Frage 4: Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl?
(Mehrfachnennungen möglich)

Bei dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen sowie zusätzliche Freitextantworten möglich. Der Stundensatz ist nach wie vor der wichtigste Faktor bei der Projektwahl und legte verhältnismäßig deutlich zu. Entgegen des Vorjahrestrends etablierte sich die im Zusammenhang mit dem Projekt stehende Aufgabe auf dem zweiten Platz. Beides deutet auf eine differenziertere Herangehensweise hin, welche ebenfalls dem Umstand einer verbesserten Marktsituation geschuldet sein könnte. Räumliche Nähe und die Laufzeit des Projektes sind weiterhin wichtige Faktoren. Die Bereitschaft, auf sämtliche Ansprüche zu verzichten, ist dagegen um mehrere Prozentpunkte zurückgegangen. Die Freitextantworten und damit die Nennung von alternativen Faktoren sind mit marginalen 2,4 % Stimmenanteil entgegen dem Vorjahr mit 34,4 % drastisch zurückgegangen und werden aus diesem Grund nicht explizit aufgeführt.

 

Frage 5: Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?

Mehr als ein Drittel (36,2 %) der Befragten konnte sich über gestiegene Stundensätze im bisherigen Jahresverlauf freuen. Hingegen beklagt ein Viertel (25,7 %) der Teilnehmer sinkende Stundensätze. Für 38,1 % der befragten Personen blieb aus monetärer Sicht bisher alles beim Alten.

 

Frage 6: Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2010 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?

Bei der Auswertung zur Projektauslastung zeichnet sich ein ähnlicher Trend wie bei den Stundensätzen ab. Mehr als ein Drittel (38,1 %) konnte eine merkbare Verbesserung der Auslastung für sich verbuchen. Bei diesem Thema lag der Anteil derer, die über eine Verschlechterung der Situation klagten, jedoch deutlich geringer als in der vorangegangenen Fragestellung zum Stundensatz. Dementsprechend hoch ist der Anteil der Personen, die hinsichtlich der Projektauslastung ein gleich bleibendes Niveau verspürten.

 

Frage 7: Was erwarten Sie im Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2010?

Der befragte Teilnehmerkreis zeichnet ein optimistisches Bild für die Zukunft. Mehr als die Hälfte (52,3 %) erwartet eine Verbesserung der eigenen Auslastung bis zum Ende des Jahres. Lediglich 13,2 % der Befragten rechnen hingegen mit einer Verschlechterung der Situation. Interessant ist hierbei auch die Gegenüberstellung der Personenkreise, die von einer deutlichen Verbesserung mit 23,8 % bzw. Verschlechterung mit lediglich 4,8 % ausgehen.

 

 

Die detaillierten Marktstudien der SOLCOM GmbH finden Sie als pdf-Dokument auch zum Download unter www.solcom.de/de/download.aspx.

 

 

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