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Risikolebensversicherungen für Freiberufler

Risikolebensversicherungen für Freiberufler

Warum brauchen Freiberufler eigentlich eine Risikolebensversicherung?

Im privaten Bereich gelten hier die gleichen Argumente wie bei jedem anderen auch, der finanzielle Verantwortung für andere trägt: Stirbt zum Beispiel der Hauptverdiener in der Familie, fällt in der Regel ein Einkommen weg – oder demjenigen stößt etwas zu, der sich bisher um die Kinder gekümmert. Sowohl Einkommen wie auch Betreuung müssen dann ersetzt werden und vom Staat gibt es nur wenig Hinterbliebenenrente. Nur eine Risikolebensversicherung verschafft den finanziellen Spielraum, den die Betroffenen in einer solchen Situation dringend brauchen.
Das gilt auch im geschäftlichen Bereich: Oft gehen Freiberufler Partnerschaften ein, die rechtliche und auch finanzielle Verpflichtungen mit sich bringen. Um sich her gegenseitig abzusichern und zum Beispiel gemeinsam aufgenommen Kredite abzusichern, ist die Risikolebensversicherung ebenfalls eine gute Wahl.

Aufgepasst, Freiberufler: Stolperfalle Gesundheitsprüfung

Bei jeder Risikolebensversicherung muss eine Gesundheitsprüfung absolviert werden – die Hürden dabei liegen geringer als zum Beispiel bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, dennoch kann es zu Erschwernissen wie Risikozuschlägen oder Ausschlüssen bis hin zur Ablehnung des Antrages kommen, wenn schwerere Vorerkrankungen angegeben werden. Wer Risken mitbringt, sollte immer einen Versicherungsmakler oder -berater kontaktieren, der dabei hilft, mit einer Risikovoranfrage die Versicherbarkeit unverbindlich zu ermitteln. Mit den Einschätzungen der Versicherer können Freiberufler dann den passenden Schutz auswählen.

Darauf sollten Freiberufler achten

Wichtig ist für Freiberufler neben einem günstigen Beitrag ein flexibler und steueroptimierter Schutz – gerade in freiberuflichen Partnerschaften. Ebenfalls Wichtig: Wer sein Leben mit einem eigenen Vertrag absichert, riskiert Steuernachzahlungen: Denn die Versicherungssumme fließt dann im Todesfall in die Erbmasse und wird dann weitervererbt – gerade bei Lebensgemeinschaften sind die möglichen Freibeträge schnell ausgeschöpft. Ideal ist hier eine Überkreuzversicherung: Man schließt dabei einen eigenen Vertrag auf das Leben eines anderen ab – stirbt die versicherte Person, erhält man die Leistungen steuerfrei ausgezahlt. Dies ist

Zur Vereinfachung haben wir Risikolebensversicherung getestet, die diese Kriterien berücksichtigen. Im Fokus dabei auch der passende Schutz für Freiberufler, die sich, ihre Familie und ihre unternehmerische Tätigkeit absichern möchten.

Versicherungsbedingungen und Leistungen im Blick behalten

Im Test spielte auch das sogenannte Verteuerungsrisiko eine große Rolle, also die Differenz zwischen dem Zahlbeitrag bei Vertragsschluss und dem Maximalbeitrag: Der wird fällig, wenn die Überschusskalkulation des Versicherers nicht aufgeht und die Prämien steigen. Hier sind Tarife besonders empfehlenswert, die auf eine solche Überschusskalkulation verzichten und stattdessen Festpreise anbieten. Bei den klassisch kalkulierten Tarifen sollten Freiberufler nicht nur auf den Brutto- und Nettobeitrag achten. Wichtig ist auch, dass der Vertrag möglichst flexibel ist und zum Beispiel durch Nachversicherungsgarantien auch in der Höhe angepasst werden kann.

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