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Fremdkapital (FK)


Im Gegensatz zum Eigenkapital ist Fremdkapital eine Last (Passiva) in der Bilanz eines Unternehmers. In der Regel handelt es sich hier um Kredite oder Leihgaben, also Geld, das Gläubiger dem Unternehmen zur Verfügung stellen.

 

Freibetrag


Ein Freibetrag mindert die Steuerbemessungsgrundlage, d. h. die Summe der Einkünfte, auf deren Basis die individuelle Besteuerung errechnet wird. Bei Überschreitung des Freibetrags müssen also nicht sämtliche Einnahmen versteuert werden, sondern nur die Summe, die den Freibetrag übersteigt. Durch den Abzug des Freibetrages kann sich allerdings kein negativer Wert ergeben.

 

Freiberufler


Freiberufler sind alle Selbstständigen, die keine Gewerbesteuer abführen müssen, keine doppelte Buchführung vorweisen und keine IHK-Zwangsmitgliedschaft besitzen müssen. Voraussetzung dafür ist die Tätigkeit in bestimmten Berufsfeldern: Heilberufe, rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Berufe, naturwissenschaftliche und technische Berufe oder Kulturberufe fallen in die sog. Katalogberufe. Tätigkeitsberufe vereinen hohe akademische Bildung, selbstständiges Arbeiten und Autorenschaft an der eigenen Arbeit und/oder eine beratende Tätigkeit sowie ein besonderes Vertrauensverhältnis zum Kunden.

 

Forderungsausfall


Der Begriff ‚Forderungsausfall‘ beschreibt die Situation, wenn eine Partei eine Forderung an eine andere Partei stellt, die aber den Forderungen nicht nachkommen kann – die Forderung also „ausfällt”.

 

Finanzplan


Der Finanzplan ist die Zusammenfassung der Ergebnisse der Finanzplanung. Er besteht in der Regel aus Teilplänen wie Liquiditätsplan, Kreditplan oder langfristiger Finanzplan und fasst diese zusammen. Der Finanzplan soll die Liquidität und die Stabilität des Unternehmens aufrechterhalten und lässt die Höhe des Finanzüberschusses bzw. -fehlbetrags erkennen.

 

Finanzbuchhaltung


Die Finanzbuchhaltung erfasst alle unternehmerischen Vorgänge, die sich in Zahlenwerten ausdrücken lassen. Sachlich und zeitlich geordnet weist sie Konten zu und dokumentiert sie. Am Ende einer Rechnungsperiode (Monat, Quartal oder Jahr) werden die Konten abgeschlossen und eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt. Die Finanzbuchhaltung ist für Unternehmensformen mit beschränkter Haftung gesetzlich vorgeschrieben und für Freiberufler keine Pflicht. Sie muss transparent geführt und Finanzämtern auch noch nach Jahren vorgelegt werden können.

 

Fahrtkosten


Aufwendungen für dienstliche Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder privaten Fahrzeugen – diese können beim Finanzamt im Rahmen der Steuererklärung steuermindernd geltend gemacht werden. Notwendig dafür ist die Belegbarkeit, entweder mit Quittungen und/oder einem Fahrtenbuch.

 

Fahrtenbuch


Mit dem Fahrtenbuch werden die mit einem Fahrzeug zurückgelegten Fahrstrecken und der Anlass der Fahrt dokumentiert. Eingetragen werden: Abfahrtsort und -datum, Fahrer, Kilometerstand bei Beginn und Ende der Fahrt und der Zweck der Fahrt. In erster Linie dient es der Dokumentation für das Finanzamt, anhand dessen dieses den Grad der dienstlichen Nutzung und die steuerabzugsfähigen Fahrtkosten belegt findet. Nebennutzen sind einfachere Kostenplanung und Haftungsklärung.

 

Factoring


Fortlaufender Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen Kunden. Mittels Factoring kann ein Unternehmer zeitnah Außenstände in Liquidität verwandeln. Voraussetzung ist die vom Factor (Käufer der Forderungen) vorgenommene und akzeptierte Bonitätsprüfung der Kunden. Deren Zahlungsfähigkeit ist ausschlaggebend für das vom Factor übernommene Risiko. Nach Abschluss des Vertrages übernimmt der Factor häufig auch das Mahn- und Inkassowesen. Factoring ist insofern eine besondere Form der Finanzierung, als sie Potenzial zum Mitwachsen mit den Umsätzen besitzt. Allerdings ist sie immer mit Gebühren verbunden und kann bei Bekanntwerden der Reputation des Unternehmers Schaden zufügen.

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