Tipps für eine selbstsichere Körperhaltung

Die Körpersprache spielt in vielen Bereichen des Lebens eine Rolle. Unterbewusst setzt jeder Mensch bei einem Gespräch die Körpersprache ein. Bei Verhandlungen und anderen wichtigen Entscheidungen kann sie sogar dabei helfen, das Gegenüber zu überzeugen. Eine Fähigkeit, die besonders für Freiberufler, die finanzielle Konditionen je nach Auftrag immer wieder neu verhandeln müssen, sehr wichtig ist. Doch auf was sollte man beim Thema Körpersprache achten?

Darum sollte man auf seine Körpersprache im Blick behalten

Die Körpersprache kann dabei helfen, dem Gegenüber ein selbstsicheres Auftreten zu suggerieren. Auf der anderen Seite zeugt eine schwache Körperhaltung von Unsicherheit. Von anderen Menschen kann dies als Schwäche ausgelegt und ausgenutzt werden. Ebenso wirkt sich eine selbstsichere Körperhaltung auch auf die eigene Psyche aus. Wer eine gerade Körperhaltung hat, bekommt ein Gefühl der Selbstsicherheit und kann diese auch gegenüber anderen Menschen vermitteln. Besonders junge Menschen, die am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen, tun sich oft schwer dabei, eine positive Körperhaltung einzunehmen. Sie sind oft zu aufgeregt oder unsicher. Doch oft sind es bereits Kleinigkeiten, die beim Gegenüber Eindruck schinden können. Im Alltag sollte man jedoch darauf achten, dass Körpersprache, Mimik und Gestik immer kontextabhängig sind. So sollte man sich dem Chef gegenüber anders verhalten, als den Freunden.

Darauf sollte man achten

Bei einem Verhandlungsgespräch ist Selbstsicherheit wichtig, um die eigenen Interessen durchsetzen zu können. Ein selbstbewusstes Auftreten ist geprägt von einer aufrechten Körperhaltung, im Stehen wie im Sitzen. Man sollte daher den Rücken durchstrecken und die Schultern nicht hängen lassen. Vor der Brust verschränkte Arme werden üblicherweise als Desinteresse gedeutet – unabhängig davon, ob das zutrifft oder nicht. Diese Geste sollte man in einem offiziellen Gespräch also eher vermeiden. Ebenfalls verzichten sollte man auf hastige Bewegungen, Kleiderzupfen und das Herumspielen an den Fingern. Das zeugt von Nervosität. Während eines offiziellen Gesprächs sollten die Hände stets auf dem Tisch liegen. So macht man sich selbst größer.

Auch die Begrüßung kann Aufschluss über die Selbstsicherheit geben. Zu offiziellen Anlässen sollte man seinem Gegenüber immer die Hand schütteln. Dabei sollte beachtet werden, dass

  • ein Handschlag etwa drei bis fünf Sekunden dauern sollte
  • man seinem Gegenüber dabei immer in die Augen sehen sollte
  • die Hand trocken ist
  • Männer für die Begrüßung stets aufstehen sollten
  • die Hand bestimmt, aber nicht zu fest geschüttelt werden sollte

Die Don’ts einer selbstbewussten Körpersprache

Im Gegensatz zu einer aufrechten Körpersprache steht das Zusammenlümmeln auf dem Stuhl, das bedeutet, dass der Rücken gewölbt ist und die Schultern herunterhängen. Diese Position sollte vermieden werden. Sie drückt Desinteresse, Faulheit und Langeweile aus. Auf der anderen Seite, sollte man auch nicht verkrampfen, denn auch das ist eher negativ konnotiert. Obwohl die meisten der folgenden Gesten eher unbewusst ausgeführt werden, sollten auch sie vermieden werden, da sie Unsicherheit oder Desinteresse bekunden:

  • Häufiges auf die Uhr schauen
  • Wiederholtes Kratzen an Kinn und im Gesicht
  • Ein gezwungenes Lächeln
  • Das missachten der persönlichen Grenze des Anderen, beispielsweise durch zu nahes Herantreten

Über den Autor

Robert Fischer hat Psychologie studiert und arbeitet seit seinem Abschluss im Bereich Entwicklungsberatung und Coaching im beruflichen Umfeld. Er hat sich auf die Bewältigung beruflicher Veränderungen und den positiven Umgang mit Krisensituationen spezialisiert. Für weiterführende Informationen zum Thema Körpersprache empfiehlt er dieses E-Book.

Kontaktdaten

E-Mail: f.robert.80@web.de

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