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Mrz
8

Für Freiberufler: Einstiegs-Coachings fördern

publiziert von Dr. Dirk Bisping, Vorsitzender des Berufsverbandes Selbstständige in der Informatik (BVSI)

Coachings vor einer Existenzgründung verbessern die Startchancen für Freiberufler. Und sie erhöhen die Chancen auf nachhaltigen Erfolg in der Selbstständigkeit. Deshalb sind solche Coachings volkwirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen. Dies ist die Einschätzung des Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI). Der Verband setzt sich deshalb für bundesweit einheitliche Fördermöglichkeiten von Coachings vor einer Existenzgründung ein.

Freiberufler in der IT sind gefragt – nicht von ungefähr steigt die Zahl der Neugründungen stetig. Allerdings sollte sich jeder Interessierte vor seinem Start in die Selbständigkeit fragen, ob er sich dafür eignet und ob die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start gegeben sind. Für eine diesbezüglich klare, realistische Sicht der Dinge sorgen Gründercoachings und –seminare, die – natürlich – vor der Gründung greifen sollten.

Kriterien nicht einheitlich

Doch gerade solche vorgelagerten Coachings kann sich ein angehender Freiberufler meist nicht leisten. Zwar werden auf Länderebene auch sogenannte Bildungsgutscheine angeboten, doch sind diese meist an ein bestimmtes Institut oder eine zeitlich begrenzte Länderinitiative gebunden und zudem für alle Gründungswilligen offen. Auch sind die Kriterien für eine finanzielle Förderung nicht einheitlich sondern variieren von Bundesland zu Bundesland. Damit sind die Rahmenbedingungen für IT-Freelancer nur sehr schwer oder überhaupt nicht kalkulierbar.

Eine staatlich geförderte Möglichkeit stellen Coachings im Rahmen des Gründercoachings Deutschland der KfW dar – allerdings erst nach der Gründung. Freiberufler erhalten dabei bis zu fünf Jahre nach der Gründung Zuschüsse für qualifizierte Beratung. Findet die Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus statt, werden sogar bis zu 90 Prozent der Coaching-Kosten bezuschusst. Allerdings: Beratungen zu Rechts-, Versicherungs- und Steuerfragen beispielsweise sind von dieser Fördermöglichkeit im Gründercoaching Deutschland ausgeschlossen.

Das Kind im Brunnen

BVSI-Vorstand Peter Brenner: „Die Frage ist auch, ob das Kind nicht schon längst in den Brunnen gefallen ist, wenn ein Coaching erst nach der Gründung erfolgt. Nach einer Existenzgründung erst festzustellen, dass dieser Weg doch nicht der richtige ist, führt zu herben Enttäuschungen“. Er plädiert deshalb für die Rückkehr zu einheitlichen Fördermöglichkeiten der Existenzgründerberatung für Freiberufler – und zwar vor der Selbständigkeit. „Damit kann der Gründer wichtige Parameter vorab schon klären, wie die Anmeldung beim Finanzamt als Freiberufler oder Gewerbetreibender, die Wirtschaftlichkeit und Tragfähigkeit der Gründungsabsicht oder auch die Festlegung des Businessplanes und eines Marketingkonzeptes. Auch kann Scheinselbständigkeit umgangen und die Rentenversicherungspflicht geklärt werden“.

Klar ist, dass so ein Coaching vor der eigentlichen Gründung jedoch auch dazu führen kann, dass sich der Interessierte eben nicht selbständig macht. „Dieses Risiko muss aber eingegangen werden, denn nur so erhält die deutsche Wirtschaft starke Freiberufler, die den Markt stützen“, meint Peter Brenner.

Über den BVSI:
Der Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) e.V. vertritt seit 1997 freiberufliche IT-Experten in beruflichen, fachlichen und wirtschaftlichen Belangen. Der BVSI bietet den Freiberuflern und Selbständigen nahen Austausch unter Gleichgesinnten virtuell über die eigene Internetseite und Social Media-Angebote wie Xing, aber auch über direkte Treffen. Weiterbildung der Freiberufler wird im BVSI groß geschrieben: Workshops zu Themen wie Projektmanagement oder Soft Skills und preiswert zeitlich-flexible Fortbildungsangebote durch externe Partner wie Kayenta oder Targetter machen dies möglich. Neueinsteiger unterstützt der BVSI mit einer Patenschaft. Diese enthält zum Beispiel Beratung zu den Themen Recht und Steuern, Existenzgründung und Marketing. Erfahrene BVSI-Mitglieder unterstützen als Paten eine Zeit lang die IT-Existenzgründer mit Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag.

Über den Autor:
Dr. Dirk Bisping ist Vorsitzender des Berufsverbandes Selbstständige in der Informatik (BVSI). Der Unternehmensberater ist verantwortlich für die operative Verbandsführung, Programmplanung und Lobbyarbeit. Unter www.bvsi.de bietet der Berufsverband auch selbst Schulungen und Weiterbildungen an.

Dr. Dirk Bisping, Vorsitzender des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e.VKontaktdaten:
Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V.
Dr. Dirk Bisping
Hallingstr. 10
25348 Glückstadt

Telefon: 04124 / 60 50 87
Telefax: 04124 / 60 50 75
E-Mail: office@bvsi.de
Internet: www.bvsi.de

 

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Feb
4

Freelancer: die 50 aktuellen Umsatzbringer

publiziert von Helmut Landenberger, Initiator und Inhaber von Comago

Freelancer, der Online-Marktplatz für unabhängige Dienstleister und Freiberufler, hat jetzt den Freelancer Fast 50 Report für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht. Der Report zeigt die aktuellen Trends auf dem Online-Jobmarkt auf. Wichtigstes Ergebnis: Wer sich als Freelancer im IT-Sektor auf webnahe Entwicklungen und Applikationen spezialisiert (hat), braucht sich um Aufträge in der nächsten Zeit wohl kaum Sorgen zu machen. Im Gegenteil: der Markt boomt.

Website Hosting etwa wächst analog zur weiteren Verbreitung von Cloud Computing und setzt sich an die Spitze der Liste. Auch Windows Desktop Apps nehmen nach der Veröffentlichung von Microsoft Windows 8 Fahrt auf, eine Abschwächung zeigt sich lediglich bei Apple Apps. Im Zuge des Weihnachtsgeschäfts 2012 wuchs im vierten Quartal die Zahl der Projekte zur Qualitätssicherung von Software und Websites rasant. Außerdem werden mit der Neugestaltung von eBay mehr Jobs für diesen Bereich ausgeschrieben. Weiter an Boden verlieren Social Media und Internet Marketing Jobs. Der Grund dafür sind laut Freelancer immer neue Änderungen der Suchalgorithmen der Plattformen und Suchmaschinen.

Die Top Trends:

●    Die Zahl der Ausschreibungen in Richtung Website Hosting hat sich mehr als verdreifacht – sie stieg im vierten Quartal 2012 um über 3.300 Prozent auf 4.059 Jobs sprunghaft an. Dies vor allem aufgrund der Verlagerung von immer mehr Geschäftsmodellen in die Cloud. Denn bei den meisten dieser Jobs ging es darum, bestehende Websites in die Cloud zu verlagern oder neue, in der Cloud gehostete Websites online zu stellen.

Herausragender Auftraggeber im vergangenen Quartal war Amazon Web Services in diesem Bereich. Das Unternehmen steigerte seine Ausschreibungen um sagenhafte 466 Prozent auf 1.895 Jobs. Nach wie vor dominiert der eCommerce-Riese mit seiner EC2-Plattform auch die Cloud, expandiert schnell in neue Regionen und implementiert schnellere Server der neuen Generation mit größerer Speicherkapazität.

●    Microsoft Desktop Apps nehmen nach der Veröffentlichung von Windows 8 Fahrt auf: Die Nachfrage nach Windows Desktop Apps schnellte um 305 Prozent auf 1.923 Jobs in Höhe, nachdem Microsoft sein neues Betriebssystem auf den Markt gebracht hatte. Das Gesamtvolumen dieser Projekte blieb jedoch noch gering. Microsoft Word erlebte Zuwächse um 211 Prozent auf 4.578 Jobs, die Zahl der Ausschreibungen zum Thema Powerpoint stieg um 309 Prozent auf 1.253 Jobs.

●    Nachdem sich mittlerweile mehr als eine Million Apps im Apple App Store tummeln, zeigen die Entwickler für mobile Plattformen von Apple offenbar erste Anzeichen der Ermüdung. Im vierten Quartal gingen die Jobs mit Bezug zu Apples iOS erstmals seit der Erhebung des Fast 50 Reports zurück. iPhone Jobs fielen um 3.8 Prozent auf 5.298, Jobs für das iPad um 14 Prozent auf 2.036. Dieser Rückgang spiegelte sich auch in Apples Aktienkurs, der im Verlauf des Quartals um 20 Prozent abstürzte. Auf der anderen Seite gewann Android im Zuge der Ablösung von Apples iOS als marktführendes mobiles Betriebssystem 7 Prozent (4.282 Jobs) hinzu.

„Dies ist ein grundlegender Wandel im Bereich der Plattformen“, kommentierte Googles Executive Chairman Eric Schmidt den wachsenden Vorsprung von Android vor iOS. „Die Größenordnung ist ähnlich wie im Wettstreit zwischen Microsoft und Apple vor 20 Jahren. Wir sind hier der ziemlich eindeutige Sieger.“

●    Die Zahl der Projekte zur Qualitätssicherung von Software und Websites wächst rasant, weil sich viele eCommerce Websites sich auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiteten: Das vierte Quartal brachte folglich eine Spitze bei Jobs im Bereich Tests von Software und Website. Der Online-Einzelhandel war darauf aus, seine Websites für die umsatzstärkste Zeit des Jahres fehlerfrei und einsatzbereit zu machen. Das Testen von Software wuchs um 2.500 Prozent auf 5.200 Jobs. Einen ähnlich kräftigen Zuwachs um 2.055 Prozent auf 3.923 Jobs gab es beim Testen von Websites

●    Mit der Neugestaltung von eBay werden immer mehr eBay-Jobs ausgeschrieben. Nach 17 Jahren im Geschäft mit Online-Auktionen hat das Unternehmen eine Reihe tiefgreifender Veränderungen an seiner Website und der mobilen Applikation vorgenommen und auch den Markenauftritt erneuert. Diese Veränderungen haben zusammen mit einer Verlagerung der Schwerpunkte auf mobile und für kleine Unternehmen geeignete Anwendungen zu einer Zunahme der eBay-Jobs um 22 Prozent auf 1.790 Jobs im Quartal geführt. Mit dem Umbau der Auktionsplattform in einen eCommerce Marktplatz stellt sich eBay dem direkten Wettbewerb mit Amazon, dem Giganten im Technik-Einzelhandel.

●    Immer neue Änderungen der Suchalgorithmen von Suchmaschinen und Social Media Plattformen sorgen dafür, dass weniger Social Media und Internet Marketing Jobs ausgeschrieben werden. Trotz des Booms bei der Internetnutzung haben permanente Änderungen und negative Berichterstattung Verwirrung in der Werbebranche gestiftet. Man fragt sich zunehmend, ob sich die Nutzung sozialer Netzwerke als Werbeplattformen irgendwann lohnen wird. Nach Einschätzung der New York Times werden derzeit nur 14 Prozent der Werbebudgets in soziale Netzwerke investiert. Diese Verunsicherung spiegelt sich auf dem Online-Jobmarkt wider, wo Social Networking Projekte im vergangenen Quartal um 5,1 Prozent auf 5.820 Jobs zurückgingen. Sowohl Facebook (- 8,4 Prozent auf 7.186 Jobs) als auch Twitter (- 6,4 Prozent auf 2.240 Jobs) bekamen das zu spüren.

●    Internet Marketing wurde insgesamt wenig nachgefragt, (- 1.4 Prozent auf 15.244 jobs), während die Suchmaschinenoptimierung noch immer unter den Nachwirkungen der Panda Veränderungen von Google leidet (- 3.3 Prozent auf 10,159 Jobs). Einige Marketingverantwortliche griffen daher wieder auf Email Marketing zurück, was zu einem Zuwachs von 186 Prozent auf 1.003 Jobs führte.

“Der Freelancer Fast 50 Report ist ein führender und einzigartiger Indikator für die Entwicklung der online Wirtschaft“, sagt Matt Barrie, CEO von Freelancer.de. „Er basiert auf Zahlen von Freelancer.de, dem größten Outsourcing-Marktplatz der Welt, mit annähernd 7 Millionen Usern und bis heute mehr als 4 Millionen Projekten. Hieraus und aus der Auswertung von mehr als 100.000 online ausgeschriebenen Jobs pro Quartal bietet der Freelancer Fast 50 Report einzigartige Einblicke in das Auf und Ab bei der Nachfrage nach Fähigkeiten, Technologien, Produkten und in die Leistungsfähigkeit von Unternehmen.“

Über Freelancer.de:
Der mit dem renommierten Webby Award ausgezeichnete Online-Marktplatz Freelancer.com betreibt zahlreiche regionale Seiten wie Freelancer.de und ist der weltgrößte Marktplatz für Outsourcing. Über Freelancer.com treten Unternehmen mit unabhängigen Dienstleistern und Freelancern in Kontakt. Freelancer.com verbindet mehr als 6,7 Millionen Experten auf der ganzen Welt. Über die Websites können Auftraggeber Aufträge in Bereichen wie Softwareentwicklung, Schreiben von Texten, Datenerfassung, Design, bis zu Maschinenbau, wissenschaftlicher Arbeit, Verkauf und Marketing, Buchhaltung oder juristischen Dienstleistungen an Freelancer vergeben.

Über den Autor:
Helmut Landenberger ist Initiator und Inhaber von Comago – Kommunikation. Marketing. Organisation. Er arbeitet als Analyst, Berater und Texter, erarbeitet Konzepte, koordiniert Kontakte zwischen Unternehmen und leitet Projektteams. Der Experte für Marketing, Kommunikation und Public Relations mit langjähriger Erfahrung in der Wirtschaft, der Forschung und in öffentlichen Institutionen arbeitet als Coach auch mit dem Technologie Coaching Center Berlin (TCC) zusammen.

Helmut Landenberger, Initiator und Inhaber von ComagoKontaktdaten:
Helmut Landenberger
COMAGO
Kommunikation . Marketing . Organisation
Wiesenstraße 55
14612 Falkensee
Deutschland
Telefon: +49 33 22 84 06 52
E-Mail: landenberger@comago.de
Internet: www.comago.de

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Jan
24

Freelancer: deutscher Outsourcing-Markt wächst stark

publiziert von Helmut Landenberger, Initiator und Inhaber von Comago

Kleine Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2012 ihre Ausgaben für Outsourcing um mehr als 81 Prozent gesteigert. Dies zeigen aktuelle Zahlen von Freelancer.de, Teil des weltweit größten online Marktplatzes für Outsourcing. Für 2013 wird eine erneute Verdoppelung dieser Ausgaben erwartet.

Die Zahlen, die Freelancer.de im Jahr 2012 nennt, sind rekordverdächtig: Mit einer Steigerung ihrer Ausgaben für Freelancer um mehr als 81 Prozent setzen sich die Unternehmen in Deutschland an die Spitze einer weltweiten Entwicklung. Die Zahlen stimmen überein mit Wirtschaftsdaten, nach denen Unternehmen in Deutschland zunehmend Outsourcing einsetzen, um noch wettbewerbsfähiger zu werden. Vor allem kleine Unternehmen mit begrenzten internen Kapazitäten bedienen sich zunehmend externer Unterstützung.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen zeigen weiter, dass sich deutlich mehr Unternehmen, nämlich 48 Prozent, auf der Plattform Freelancer.de angemeldet haben. Gerade in Bereichen wie Hochtechnologie, Übersetzungen oder Marketing nutzen die Unternehmen in Deutschland externe Unterstützung, um im weltweiten Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Freelancer verdienen in Deutschland am meisten

Freelancer.de stellt darüber hinaus fest, dass deutsche Unternehmen ihre Freelancer im Vergleich zum europäischen Niveau am besten bezahlen. Die in Deutschland ausgezahlte Honorarsumme stieg in 2012 im Vergleich zum Vorjahr um stolze 78 Prozent. Deutsche Freelancer nutzen die Freelancer.de, um für Auftraggeber in der ganzen Welt zu arbeiten.

In einer weiteren Studie wurden kleine Unternehmen in Deutschland befragt, die Freelancer.de nutzen. Demnach stieg der Zahl der Unternehmen, die externe IT-Experten beauftragt haben, um 46 Prozent gegenüber 2011. Bei Web Designern betrug der Anstieg 34 Prozent, bei Grafikdesignern 28 Prozent, beim Schreiben von Texten 26 Prozent und bei externer Marketingunterstützung 14 Prozent.

Freelancer.de CEO Matt Barrie ist überzeugt, „dass Deutschland auf dem Weg ist, Europas größter Markt für Outsourcing zu werden. Kleine Unternehmen in Deutschland beschäftigen externe Experten, die Arbeiten übernehmen, welche die Unternehmen nicht selbst leisten können. Sie entwickeln komplexe IT-Systeme, die Geschäftsprozesse optimieren, oder dynamische e‑Commerce Websites oder unterstützen im Marketing, im Finanzbereich, oder in der Buchhaltung.“

2013 werde in diesem Bereich voraussichtlich das bisher stärkste Jahr für kleine Unternehmen aus Deutschland werden. „Sie setzen sich damit an die Spitze technologischer Veränderungen”, so Barrie weiter. „Kleine Unternehmen vergeben auch deshalb mehr Aufträge an externe Experten, weil immer mehr Outsourcing-Websites im Internet Vertrauen schaffen und die Nutzer absichern. Auftraggeber können die Arbeit von Freelancern bewerten und Treuhandsysteme für die Bezahlung nutzen. Das schafft Sicherheit und erlaubt es auch kleinen Unternehmen, unterschiedliche Mitarbeiter mit verlässlichen und leicht zu bedienenden Projektmanagement-Systemen zu führen.“

Über Freelancer.de
Der mit dem renommierten Webby Award ausgezeichnete Online-Marktplatz Freelancer.com betreibt zahlreiche regionale Seiten wie Freelancer.de und ist der weltgrößte Marktplatz für Outsourcing. Über Freelancer.com treten Unternehmen mit unabhängigen Dienstleistern und Freelancern in Kontakt. Freelancer.com verbindet mehr als 6,7 Millionen Experten auf der ganzen Welt. Über die Websites können Auftraggeber Aufträge in Bereichen wie Softwareentwicklung, Schreiben von Texten, Datenerfassung, Design, bis zu Maschinenbau, wissenschaftlicher Arbeit, Verkauf und Marketing, Buchhaltung oder juristischen Dienstleistungen an Freelancer vergeben.

Über den Autor:
Helmut Landenberger ist Initiator und Inhaber von Comago – Kommunikation. Marketing. Organisation. Er arbeitet als Analyst, Berater und Texter, erarbeitet Konzepte, koordiniert Kontakte zwischen Unternehmen und leitet Projektteams. Der Experte für Marketing, Kommunikation und Public Relations mit langjähriger Erfahrung in der Wirtschaft, der Forschung und in öffentlichen Institutionen arbeitet als Coach auch mit dem Technologie Coaching Center Berlin (TCC) zusammen.

Helmut Landenberger, Initiator und Inhaber von ComagoKontaktdaten:
Helmut Landenberger
COMAGO
Kommunikation . Marketing . Organisation
Wiesenstraße 55
14612 Falkensee
Deutschland
Telefon: +49 33 22 84 06 52
E-Mail: landenberger@comago.de
Internet: www.comago.de

 

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Mrz
1

Das Erfolgsduo: Fachexpertise und Lebenserfahrung

publiziert von Lars Hahn, Weiterbildungsexperte im Netzwerk Karriereexperten.com

Krisensicher, leistungsbereit, viel Erfahrung und dennoch kein Job – für Menschen, die der Generation 50+ angehören, ist es immer noch schwer eine adequate Arbeitsstelle zu finden. Lars Hahn, Weiterbildungsexperte im Netzwerk Karriereexperten.com erzählt im Interview, was Bewerber über 50 Jahren beachten müssen und welche Möglichkeiten es bei der Jobusche in dieser Altersgruppe gibt.

Wie gut sind die Chancen von Menschen über 50 oder gar 60 Jahre?


Lars Hahn:
Die werden immer besser. 50+ ist eines unserer Spezialthemen. Wir haben sehr viele jobsuchende Fach- und Führungskräfte dieser Altersgruppe. Die Erfolge nach Beratung und Weiterbildung sind sehr ermutigend. Erst kürzlich haben wir eine Teilnehmerin einer Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit verabschiedet, die jetzt mit genau 60 Jahren eine neue Tätigkeit im Bereich der Arbeitssicherheit aufnehmen konnte.

Wo gibt es die besten Möglichkeiten für Bewerber 50+?


Lars Hahn:
Es gibt viele Tätigkeiten, für die zwingend eine Kombination von Fachexpertise und hoher Lebenserfahrung notwendig ist. Auch Verantwortungsbewusstsein ist für viele Tätigkeiten wichtig. Hier liegt eine Riesenchance für Jobsuchende ab 50 Jahren. Weiterhin werden besonders fachliche Beratungstätigkeiten, z.B. im Qualitätsmanagement, in der Arbeitssicherheit, im Prozessmanagement gerne mit erfahrenen Bewerbern besetzt.

Und was gilt für Führungskräfte?


Lars Hahn:
Natürlich sind auch viele Jobs mit Führungsverantwortung älteren Bewerbern vorbehalten. Dabei sollte allerdings die Führungserfahrung bereits vorhanden sein. Aus einer 50jährigen Fachkraft wird schwerlich über Nacht eine Führungskraft. Das muss man realistisch sehen. Die Entwicklung in Richtung Führungskraft sollte spätestens Anfang bis Mitte 40 beginnen.

Welche Erfahrungen haben Sie in Bezug auf die Jobsuche?


Lars Hahn:
Menschen über 50 sind besonders auf alternative Strategien der Jobsuche angewiesen, während sie im klassischen schriftlichen Bewerbungsverfahren oft ausgesiebt werden  – auch wenn das Allgemeine Gleichstellungsgesetz dies eigentlich verbietet. Doch der Nachweis ist im Einzelfall sehr schwierig.

Was sollten Sie dann denn tun?


Lars Hahn:
Wichtig sind spezielle Wege der Jobsuche wie Netzwerken über Jobmessen, Fachveranstaltungen oder Kongresse für ältere Jobsuchende. Aber auch virtuelle Netzwerke wie XING können für die 50+-Generation Riesenpotential bieten.

Manche Menschen mögen das Netzwerken nicht so…


Lars Hahn:
Kleiner Tipp für Menschen, die wenig Neigung zum Netzwerken haben: Statt Netzwerkgespräche suchen Sie Möglichkeiten Fachgespräche zu führen. Dazu bieten sich Kongresse und Fachmessen an. Statt unverbindlicher SmallTalk lieber Austausch von fundiertem Fachwissen. Das ist was für Menschen, die eher linkshirnig gepolt sind.

Lars Hahn, Weiterbildungsexperte im Netzwerk Karriereexperten.comÜber den Autor:
Lars Hahn ist verantwortlich für Beratung und Weiterbildung bei der LVQ in Mülheim an der Ruhr. Die LVQ Weiterbildung gGmbH ist in den Bereichen Weiterbildung, Karriereberatung, Unternehmensberatung, Personalentwicklung sowie Projektmanagement tätig.

Über Karriereexperten.com:
Karriereexperten.com ist ein einmaliges Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen. Mitglieder sind renommierte Berater, die auf eine langjährige Berufspraxis und teilweise Buchveröffentlichungen zurückblicken.

Kontaktdaten:
Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen GbR
Uta Nommensen
Schillerstraße 45
22767 Hamburg

Telefon: 040 / 180 474 24  und 0151 / 21 57 16 34
E-Mail: info@karriereexperten.com
Internet: http://www.karriereexperten.com/

Twitter: www.twitter.com/karriereexpert
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Feb
21

Beste Chancen für 50+

publiziert von Karriereexperten.com, das Netzwerk aus professionellen Job-Coaches

Der demografische Wandel schreitet fort. Gleichzeitig arbeiten immer weniger Menschen bis zur Rente bei einem Arbeitgeber – häufigere Wechsel sind die Folge. In Stelleninseraten liegt die maximale Berufserfahrung, die gefordert wird, bei etwa acht Jahren. Was aber, wenn ein Bewerber 20, 30 Jahre Berufspraxis mitbringt – und noch dazu die 50 überschritten hat? Das Karriereexperten.com-Netzwerk hat seine Mitglieder nach den besten Tipps gefragt.

Monika Garmisch ist 53 Jahre alt. Die Informatikerin hat eine zehnjährige Pause für die Kindererziehung eingelegt. Nun möchte sie wieder voll in den Beruf einsteigen. Sie hat also gleich zwei Schwierigkeiten zu überwinden: Über 50 zu sein und dann auch noch Wiedereinsteigerin. Ihr Coach rät ihr, zunächst bei den beiden früheren Arbeitgebern anzurufen. Die Strategie geht sofort auf. Schon der zuerst angerufene Arbeitgeber erinnert sich sofort und macht Monika ein Angebot. Er finanziert auch eine Weiterbildung, die ihre veralteten Kenntnisse auf den neuesten Stand bringt.

Kontakte als Wettbewerbsvorteil

Das Beispiel zeigt den richtigen Weg für Bewerber mit 50 plus. „Wer auf eine positive, gemeinsame Zusammenarbeit in der Vergangenheit blicken kann, wird bei einer möglichen Stellenbesetzung gerne auf Bewährtes zurückgreifen“, sagt Karriereexpertin Doris Brenner. Die Strategie mit den höchsten Erfolgsaussichten für Bewerber mit 50+ ist und bleibt der Weg über Kontakte und Netzwerke, so die Bestsellerautorin.  Dies gelte selbst dann, wenn der Lebenslauf – wie im Beispiel von Monika Garmisch – Lücken aufweise. Brenner: „Die Mehrzahl der älteren Bewerber ist sich dieses Wettbewerbsvorteils jedoch nicht bewusst.“ Hier gilt es für Bewerber nachzudenken, am besten gemeinsam mit einem erfahrenen Berater, der die Relevanz von Erfahrungen einordnen kann. Brenner: „Wer bereits 20 oder 30 Jahre Berufserfahrung besitzt, hat im Laufe dieser Zeit eine Vielzahl von beruflichen Kontakten knüpfen können. Diese Kontakte gilt es sich nun ins Gedächtnis zurück zu rufen und aktiv aufzugreifen.“ Soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn  bieten unzählige Möglichkeiten, wieder auf Menschen zu stoßen, mit denen man schon zusammengearbeitet hat. Brenner empfiehlt im ersten Schritt darüber nachzudenken, wo eigentlich der frühere Chef, die damalige Ansprechpartnerin beim Kunden oder die Studienkollegen aus der Weiterbildung heute tätig ist – und eine nette Kontaktanfrage zu schicken.

Gutes Selbstmarketing als Erfolgshelfer

„Der Fachkräftemangel und auch der Mangel an erfahrenen Führungskräften ist ein großes Thema“, weiß Dr. Jürgen Nebel, Outplacement-und Karriereberater aus Wiesbaden. Führungskräfte gehen statistisch später in den Ruhestand als der Durchschnitt. „Eine Führungskraft im Alter von 50 Jahren hat durchaus noch 15 Jahre und mehr Schaffenszeit vor sich“, betont Nebel.  Das berge viele Chancen für Ältere, die in den letzten Jahren oft als unvermittelbar galten.  Es komme für die 50+Bewerber auf die richtige Strategie zur Selbstvermarktung an: Jeder Bewerber sollte sich fragen, wonach ein Unternehmen einen Mitarbeiter auswählt.

Wichtig: Zahlen, Daten, Fakten

Die Antwort ist einfach: In erster Linie danach, was dieser bisher bewegt und erreicht hat, welchen Nutzen er für vorherige Arbeitgeber gestiftet hat und für das eigene Unternehmen bringen kann. Es gehe, so Nebel, um konkrete Erfolge bei den harten Fakten: Kosten gesenkt, Umsätze erhöht, Gewinne gesteigert oder andere messbare Vorteile, die eben diesen Zielen dienen. Insbesondere Führungskräfte um die 50 haben eine Menge an Erfolgen und Nutzen zu bieten. Das gilt es schwarz auf weiß darzustellen, also nachzuweisen, zum Beispiel in einer Rubrik „Beiträge zum Geschäftserfolg“ oder einer „Leistungsbilanz“.

Ein weiteres wichtiges Erfolgskriterium für die Bewerbung der um die 50Jährigen sei die Bearbeitung des richtigen Marktes, so Jürgen Nebel. Circa 80 Prozent der offenen Stellen werden besetzt, ohne jemals öffentlich ausgeschrieben zu sein, insbesondere bei Führungspositionen. Diese „verdeckten Stellen“ werden durch eine professionelle Initiativbewerbung – die sogenannte Zielgruppenkurzbewerbung – entdeckt und für die eigene Karriere genutzt. „Diese Initiativbewerbung sollte die wesentlichen Stärken, Erfahrungen und insbesondere Erfolge der Führungskraft darstellen“, empfiehlt Nebel.

50+ als Bereicherung für das Team

Doch auch bei einer normalen Bewerbung auf dem offenen Stellenmarkt sind die Aussichten sehr viel besser geworden, stellt der Experte Heiko Hoeppener fest. „Der Input von älteren Mitarbeitern wird oft als außerordentlich wertvoll und gewinnbringend erachtet, insbesondere im Bereich der Personalentwicklung von jüngeren Kollegen“, so Hoeppener, der mit seinem Unternehmen PI Company GmbH Online-Assessments durchführt. Diese ermitteln die Passgenauigkeit persönlicher Kompetenzen und benötigter Fähigkeiten mit dem Anforderungsprofil einer Stelle, die vom Alter des Kandidaten unabhängig sind.

Kenntnisse müssen auf dem neuesten Stand sein

Trotz all dieser Chancen muss aber auch der Bewerber mit über 50 sein eigenes Bewerberprofil kritisch reflektieren. Einmal gelernt ist gelernt – dieser Satz gilt schon lange nicht mehr. Heute ist lebenslanges Lernen an der Tagesordnung. Ein Plus für diejenigen Mitarbeiter, die dazu bereit sind. „Ältere Mitarbeiter übernehmen mehr Eigenverantwortung für die fortlaufende Qualifizierung und Weiterbildung während des gesamten Erwerbslebens, um die Arbeitsfähigkeit zu halten  und Einsatzfähigkeit zu steigern“, resümiert Martina Bandoly aus Berlin. Auch Unternehmen erkennen die Relevanz einer permanenten Weiterentwicklung und fördern diese mehr.

Folgende Bücher unserer Karriereexperten passen zum Thema:
Ursula Thieme: Bewerbung ab 40.   Orell Füssli 2005

Über die Karriereexperten.com:
Karriereexperten.com ist ein einmaliges Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen. Mitglieder sind renommierte Berater, die auf eine langjährige Berufspraxis und teilweise Buchveröffentlichungen zurückblicken.

Kontaktdaten:
Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen GbR
Uta Nommensen
Schillerstraße 45
22767 Hamburg

Telefon: 040 180 474 24
E-Mail: nommensen@karriereexperten.com
Web:  www.karriereexperten.com
Twitter: www.twitter.com/karriereexpert
Facebook: www.facebook.com/karriereexperten

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Feb
16

Neue Berufsbilder im Netz

publiziert von twago, Europas führende Projektplattform für Unternehmen und Freelancer

Dank der rasanten Entwicklung des Internets und der sozialen Plattformen haben sich stetig neue Berufsbilder entwickelt. Für viele Unternehmen stecken die Voraussetzungen und Kenntnisse dafür noch in den Kinderschuhen und da werden sie so schnell auch nicht rauswachsen. Denn aufgrund der Schnelllebigkeit des Netzes ändern sich auch ständig die Anforderungen für diese neuen Berufe. Die Projektvermittlungsplattform twago stellt drei interessante Berufsbilder des Online-Marketings kurz einmal vor.

Social Media Manager/in

Es klingt einfach, den ganzen Tag auf Facebook und Co. sein, ist aber ein Fulltime Job am Computer. Ein Social Media Manager konzipiert und schreibt Beiträge für Social Media-Projekte wie Blogs, Twitter, Facebook etc. Dabei werden natürlich auch die ganzen Newsrooms, in denen das Unternehmen Traffic pflegt, betreut bzw. weiterentwickelt. Zudem wird das Internet ständig nach Erwähnungen des Unternehmens durchforstet. Vor allem der Kontakt mit dem Kunden ist besonders wichtig. So können Fragen oder Probleme zum Produkt in Foren schneller bearbeitet werden als im Kundenservice. Das freut den User und das Unternehmen. Nicht jedes Unternehmen kann sich einen eigenen Social Media Mananger leisten und greift häufig auf Recriuting-Mitarbeiter zurück oder sucht einen Freelancer. Aufgrund der noch schwammigen Auschreibungen dieses Berufsbildes kann jeder mit Grundkenntnissen von sozialen Plattformen Social Media Manager sein.

Community Manager/in

Bevor Facebook zur dominierenden Plattform im sozialen Bereich wurde, waren Community-Manager für die Programmierung von Systemen für Foren zuständig. Doch nach der rasanten Entwicklung gab es nun neue Anforderungen an das Berufsbild. Der Fokus liegt nun nicht mehr auf Programmierung und Datenbanken, sondern besitzt viel mehr inhaltliche und strategische Ansatzpunkte. Die Echtzeitkommunikation zwischen Unternehmen und User ist der Hauptschwerpunkt dieses Berufes und natürlich die damit verbundenen Herausforderungen. Vor allem die Arbeitszeiten und Feiertage müssen flexibel an die Aktivitäten der Facebook Fans angepasst werden.  Als Community Manager/in sollten daher Kompetenzen in Strategie und Projektmanagement vorhanden sein. Derzeit sieht die Umsetzung des Berufsbildes anders aus.

Viral Marketing Manager/in

Viralmarketing ist schon lange ein gängiges Mittel in der Werbebranche. Wenn etwas via Mund weitergetragen wird wie ein Virus, dann verbreitet es sich binnen Stunden unaufhaltsam schnell. Und da liegt der Vorteil dieser Werbemaßnahme, denn kaum eine andere hat so eine hohe Reichweite. Die Aufgabe eines Viral Marketing Managers besteht darin, die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens mittels Social Networks öffentlich zu machen und sie zu empfehlen.  Dabei ist ein Talent beim Schreiben von großer Wichtigkeit, denn die Botschaften sollen mittels kleiner Geschichten den Leser berühren und ihn dann dazu veranlassen, sie mit anderen zu teilen. Viral sollen sich dann die kleinen Storys, in denen die Produkte und Dienstleistungen verpackt sind, weltweit verbreiten.

Eines haben diese Berufsbilder gemein, sie ändern sich ständig und Anforderungen die heute noch wichtig waren, können morgen komplett gestrichen sein. Wenn man sich für einen dieser Berufe entscheidet, sollte man stets mit der Zeit gehen, immer aktuell sein und sich auch privat in jede Onlinerichtung weiterbilden. Denn nicht einmal das Unternehmen selbst weiß, was es morgen will, sondern richtet sich nach dem Trend.

Über den Autor:
twago ist der größte pan-europäische Marktplatz für Online-Arbeit und vermittelt online Freiberufler aus den Bereichen Programmierung, (Web-)Design und Unternehmensservices – Dienstleistungen, die von jedem Ort der Welt ausgeführt werden können. Über twago haben Auftraggeber Zugriff auf 138.000 Experten aus 177 Ländern.

twago, Europas führende Projektplattform für Unternehmen und FreelancerKontaktdaten:
twago AG
Novalisstr. 12
10115 Berlin
Deutschland

Telefon: +49 (0)30 201 640 340
Telefax: +49 (0)30 201 640 340 01
E-Mail: support@twago.com
Internet: http://www.twago.de/

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Feb
6

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte

publiziert von Zvezdan Probojcevic, Leiter Marketing SOLCOM Unternehmensberatung GmbH

Im November 2011 baten wir die 6.602 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins, an der Marktstudie „Freiberufler vs. Festangestellte“ teilzunehmen und wollten dabei unter anderem wissen, welche Erfahrungen sie im Umgang mit Kunden und deren Mitarbeitern gemacht hatten, aber auch, wie sie die momentane Lage sowie die Zukunft freiberuflichen Unternehmertums sehen. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 365 Teilnehmern vorstellen.

Frage 1: Hatten Sie schon mit Festangestellten zu tun, die neidisch auf Sie waren?

Neid seitens festangestellter Kollegen scheint steter Begleiter eines Freiberuflers zu sein – andere Schlüsse lassen die Ergebnisse kaum zu. Demnach gaben 71,2 Prozent an, dass Ihnen durchaus neidische Kollegen begegnet sind während sich jeder Fünfte (20,5 Prozent) dessen nicht ganz sicher ist. Lediglich 8,2 Prozent verneinten die Frage. 

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte - 1

Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.

Frage 2: Was könnte Ihrer Meinung nach Anlass für Neid gegenüber den Freiberuflern geben?

Bei der Frage nach dem vermeintlichen Grund für den Neid festangestellter Mitarbeiter auf ihre freiberuflichen Kollegen gaben 68,5 Prozent der Befragten und damit der überwiegende Teil an, dass die bessereBezahlung ausschlaggebend sei. 18,9 Prozent hingegen machen den höheren Freiraum, den man als Freiberufler genießt, hierfür verantwortlich während 7,7 Prozent den höheren Wert der Tätigkeit als Grund empfinden, die im IT und Engineering Umfeld meist so speziell ist, dass das Know-How dafür intern nicht vorgehalten werden kann und entsprechende externe Spezialisten eingesetzt werden müssen. Zu eventuell höherem Ansehen im Unternehmen, sehen gerade einmal 3,3 Prozent eine Verbindung. Die Freitextantworten, die sich kumuliert mit 1,7 Prozent unter Sonstiges wieder finden, ergaben gemessen an der Grundgesamtheit nur marginale Abweichungen gegenüber den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten und werden aus diesem Grund nicht im Detail aufgeführt.

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte - 2

Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.   

Frage 3: Kamen Sie jemals in die Lage, sich für Ihre Stelle rechtfertigen zu müssen?

Bei dieser Fragestellung teilten sich die Teilnehmer der Studie in zwei circa gleichstarke Gruppen auf, die sich in der Vergangenheit entweder vor anderen für ihre Stelle rechtfertigen mussten (kumuliert 42,5 Prozent) und diejenigen bei denen dies noch nie notwendig war (57,5 Prozent). Dabei gaben 32,9 Prozent an, dass entsprechende Situationen, in denen sie ihre Stelle verteidigen mussten, keine Einzelfälle waren.

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte - 3

Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.

Frage 4: Wie viel Prozent macht Ihrer Ansicht nach der Anteil an Freiberuflern in den IT-Abteilungen aus?

Den Anteil an Freiberuflern in IT-Abteilungen schätzt die Mehrheit der Befragten (58,9 Prozent) im unteren Drittel von 0 bis 30 Prozent ein. 38,4 Prozent hingegen schätzen den Anteil höher auf zwischen 30 bis 60 Prozent. Kaum einer der Teilnehmer traf höhere Einschätzungen, so dass man die Existenz von IT-Abteilungen, welche von Freiberuflern dominiert werden bzw. Abteilung die fast ausschließlich nur aus Freiberuflern bestehen ausschließen kann.

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte - 4 

Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.

Frage 5: Wohin geht Ihrer Meinung nach der Trend?

Gefragt nach der Entwicklung beider Arbeitsmodelle in der Zukunft, sieht der Großteil der Umfrageteilnehmer (36,4 Prozent) die Vorteile auf Seiten der Freiberuflichkeit. Nur 8,8 Prozent bescheinigen der Festanstellung bessere Chancen. Signifikant ist allerdings der mit 54,8 Prozent sehr hohe Anteil der Grundgesamtheit, der diesbezüglich keine Prognose treffen konnte und ein recht ergebnisoffenes Bild skizziert.

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Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen. 

Frage 6: Der Wechsel von welcher Beschäftigungsart in eine andere fällt Ihres Erachtens nach leichter?

Bei dieser Fragestellung ist der Erkenntnisgewinn als moderat einzuschätzen, da sich die Teilnehmer nahezu identisch auf die Antwortmöglichkeiten verteilt haben. So gaben 38,4 Prozent an, dass der Wechsel von einem angestellten Arbeitsverhältnis in die Selbstständigkeit leichter fällt wohingegen die knappe Mehrheit mit 39,7 Prozent das gegenläufige Beispiel von der Selbstständigkeit zurück in die Festanstellung als einfacher empfindet. Jeder Fünfte (21,9 Prozent) konnte zudem keine Einschätzung treffen.

Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte - 6

Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.

Frage 7: Welches der hier genannten beurteilen Sie als das stärkste Argument, das gegen eine Freiberuflichkeit zu Gunsten einer Festanstellung spricht?

Das finanzielle Risiko, das die Arbeit auf eigene Rechnung mit sich bringt, wurde von 43,8 Prozent als stärkstes Argument für den Wechsel in eine Festanstellung gewichtet. Schwierigkeiten hinsichtlich der Work-Life-Balance gaben 19,2 Prozent an und 11,0 Prozent sehen die Vorteile der Festanstellung im Bereich des Kündigungsschutzes. Administrativer Aufwand (5,5 Prozent), Weiterbildung (1,4 Prozent) sowie Reisetätigkeit und Mehrarbeit (6,9 Prozent) werden als Argumente vergleichsweise gering eingeschätzt. Bei den Freitextantworten ergaben sich mit Kundenakquise bzw. Auftragssuche eine weitere Nennung, die mit einem Anteil von 7,7 Prozent an den insgesamt 9,6 Prozent unter Sonstiges  zu Buche schlägt.

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Bei der Auswertung fand die Methode des summenerhaltenden Rundens keine Anwendung. Demnach kann der Gesamtwert der Anteile von 100 Prozent abweichen.

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 SOLCOM Marktstudie: Freiberufler vs. Festangestellte 

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